Freitag, 18. Dezember 2009

Tücken der Technik - Fortsetzung

Eine Verhandlung in Bayern war letztlich daran gescheitert, dass eine DVD nicht ans Laufen gebracht worden war.

Die zuständige Staatsanwaltschaft hat mir nun eine Kopie der DVD zukommen lassen. Die darauf befindlichen Dateien lassen sich trotz mehrfachen Versuchens nicht öffnen. Ich habe sie nun zurück geschickt und gebeten, mir möglichst noch vor der nächsten Hauptverhandlung eine DVD mit intakten Dateien zuzusenden.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mit Produkten wie teamviewer.com, netviewer.com, fastviewer.com, http://free-remoted.de/ oder auch Skype lassen sich Dateien stark verschlüsselt übertragen, ohne dass dafür ein it-profi nötig wäre ;-)

Kerstin Rueber hat gesagt…

Vielleicht liest die betreffende StA ja mit und befolgt Ihren Rat. ;-)

Tilman Hausherr hat gesagt…

Vielleicht irgendein von Microsoft nicht bekanntes Format? Falls noch nicht getan - Probieren Sie mal den "VLC Media Player".

Anonym hat gesagt…

@Anonym
Je nach Größe der DVD würde ich mir das aber 2mal überlegen die über das Internet zu verschicken, da der Upload meistens nur ein 8tel des Downloads ist.
Wenn die StA natürlich eine sehr schnelle Leitung hat (beim Upload!) kann man das machen, ansonsten sehr zeitaufwendig.

doppelfish hat gesagt…

Halb so schlimm. Dafür ist jetzt der Bundestrojaner installiert.

RA Anders hat gesagt…

Wenn es sich um Filmchen handelt versuchen Sie es mal mit dem VLC-Player.
Der schafft fast alles abzuspielen.

Kand.in.Sky hat gesagt…

die Daten sind intakt. Das Format dürfte ein (für Windows) exotisches sein.

Analog dazu stellt man sich den Format-wirrwar am Anfang des Buchdrucks vor...


#k.

muguard84-rueberblog@yahoo.de hat gesagt…

Würde es ja nochmal mit der alten DVD versuchen mit http://mpc-hc.sourceforge.net im Verein mit http://sourceforge.net/projects/ffdshow-tryout/. Oder ist schon die DVD nicht lesbar, als Daten-DVD? Als Video-DVD?

Kerstin Rueber hat gesagt…

Besten Dank für die Tipps. Ich habe die DVD jedoch schon an die Staatsanwaltschaft zurück geschickt, damit man dort erkennt, dass sie tatsächlich fehlerhaft ist.