Donnerstag, 25. Februar 2010

Ich würde mich vergessen...

... wenn mir Damen wie diese einen Strafzettel ausstellen würden.

Erfreulicherweise lebt der liebe Kollege Siebers ja gleich um die Ecke von Gifhorn und könnte dann auch gleich eine Akte anlegen.

Nichts gegen Politessen und sonstige Ordnungshüter, aber ich frage mich ernsthaft, wie man gestrickt sein muss um solch einen Job zu machen. Sicher, wahrscheinlich werden hier nur Dienstanweisungen von höherer Stelle umgesetzt. Trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Damen Spaß daran haben, diese umzusetzen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die 3m stehen zumindest nicht in der StVO...

Anonym hat gesagt…

Hat das möglicherweise etwas mit Rettungswegen für grosse Feuerwehrfahrzeuge zu tun? Das wäre zumindest ein echter Grund.

Anonym hat gesagt…

Schaut man sich an wie die Messung im Video vorgenommen wird, dann kann man gleich aus Messtechnischer Sicht nicht mehr von "Messung" sprechen:
- Handelsübliches Maßband -> Eichung, Toleranz?
- Die Position, von wo aus gemessen wird, wird nur geschätzt
- Unterschiedliche Temperaturen und Dehnungskoeffizienten Messstrecke - Maßband

Kurzum: Keine Messung sondern nur Schätzung und das wird vom Ordnungsamt schwer zu belegen sein

RA JM hat gesagt…

Tja, die alte Frage: Welche anständige Frau verdient ihr Geld schon auf der Straße? ;-)

Anonym hat gesagt…

@RA JM: Es gibt auch anstaendige Bordsteinschwalben - mit Sicherheit anstaendiger als die im Beitrag gezeigten *fernseh*geilen.......

Kerstin Rueber hat gesagt…

Klar gibt es auch nette Politessen, aber in letzter Zeit stolpere bin ich echt ein wenig übersättigt von der anderen Sorte. Man kann nicht mal mehr fernsehen ohne auf irgendwelche Kontrollsendungen zu stoßen, in denen hysterische Politessen oder wahrscheinlich zu kurz gekommene männliche Ordungshüter mit der Kelle winken und sich dabei vorkommen wie Graf Koks von der Gasanstalt *würg*.

Verkehrsteilnehmer hat gesagt…

Dieses Anspruchsdenken von Autofahrern - nee pfui.

Einerseits ärgere ich mich auch wenn ich die Parkplätze bei mir vor dem Haus nicht benutzen kann und ich 200 m Fußweg zum nächsten Parlplatz habe.

Andererseits haben die beklagenswerten Anwohner sicherlich nur Straßenreinigungsgebühren an die Stadt gezahlt und nicht einen Stellplatz mit ganzjähriger Verfügbarkeit gemietet.

Seit wann hat man überhaupt als Anwohner das uneingeschränkte Recht seinen Pkw auf der Straße außerhalb des eigenen Grundstückes abstellen zu können. Vor allem wenn die Kommune (laut Ordnungsamtmitarbeiterin in dem Video) ein Stück hin kostenfreie, beräumte Parkflächen geschaffen hat.

Und warum können die Anwohner nicht selbst die Schippe in die Hand nehmen und vor ihrem eigenen Grundstück den Schnee wegräumen um genügend Platz zum Parken zu haben.

Aber wehe die Mülltonnen werden nicht pünktlich geleert weil die Müllkutscher nicht durchkommen, oder die Feuerwehr fährt bei einem Einsatz dann mal den Rückspiegel eines Auto ab.

Und dann kommt da noch ein Kommentar und verbreitet sich über Eichung und Dehnungskoeffizienten bei der Messung. Also nee...

Kerstin Rueber hat gesagt…

@Verkehrsteilnehmer: Auf dem Video ist zu sehen, dass die Anwohner durchaus selbst die Schippe in die Hand genommen haben, nämlich um ihrer Räumpflicht auf dem Gehweg nachzukommen. Ich nehme an, dass sie den weggeschaufelten Schnee nicht mit ins Haus genommen und aufgetaut haben, sondern vom Gehweg weg auf die Straße geschaufelt haben.

Verkehrsteilnehmer hat gesagt…

Zum einen kenne ich trotzdem kein Grundrecht auf Parken vor der eigenen Haustür und völlig schneefreie Straßen.

Zum anderen müssen die Anwohner, wenn sie einen freien Straßenrand zum Parken erwarten, eben beim Fußweg räumen den Schnee in den eigenen Garten räumen (in meiner Gegend machen das etliche Leute). Wäre sogar besser, da der getaute Schnee dann versickern kann und nicht unnütz im Klärwerk landet.

Im ersten Teil des Filmes ist auch gut zu sehen, dass an die eine Straßenseite eine Art Waldgrundstück ohne Zaun grenzt. Dort wäre der störende Schnee auch gut aufgehoben. Da spart man auch gleich das Fitnessstudio.

Das gezeigte Verhalten der Politessen mag auf den ersten Blick kleinlich wirken, leider sehe ich aber (nicht nur) unter Autofahrern eine zunehmende Rücksichtslosigkeit - mein Auto hat Platz gefunden, ich kann bequem aussteigen und ich habe einen möglichst kurzen Fußweg, der Rest der Autofahrer (inkl. Rettungsdienst) ist mir egal.

Kerstin Rueber hat gesagt…

@Verkehrsteilnehmer: Ein Krankenwagen ist im Schnitt 2,20 breit, aber ich denke, dass das nicht zielführend ist. Sie parken immer ordnungsgemäß und räumen stets nach Vorschrift, ich bin darum zumindest bemüht und würde mich angesichts solcher Ordnungshüter trotzdem vergessen: Bleiben wir also jeder bei seinem Standpunkt und verschwenden keine weitere Zeit mehr mit Diskussionen jenseits der Bordsteinkante.

Anonym hat gesagt…

Mein Vorschlag:
Free Workout für städt. Sesselpupser und Aussendienstler. Heißt: Wenns Geld fürn Radlader nicht da ist, Klappspaten MARSCH! Und nicht vergessen: Schaufeln ist gut fürn Oberkörper, die Arme, die Beine...

JensMueller hat gesagt…

Soso, die Stadt muß also die Möglichkeit schaffen, daß Anwohner die Möglichkeit haben, ihr Auto vor der Haustür abzustellen ... Ich würde diesen Luxus ehrlich gesagt nicht von meinen Steuergeldern mitbezahlen wollen.