Montag, 1. Dezember 2008

Verteidiger als Restaurantkritiker?

Auch gute Restaurants haben mal einen schwarzen Tag. Heute war ein solcher. Vier Verteidiger (nein, nicht DIE) gingen zusammen essen und jeder hatte was auszusetzen. Einem wurde das Besteck verkehrtherum hingelegt, der nächste hatte alkoholfreies Bier bestellt und solches mit Umdrehungen bekommen, die Suppe der Kollegin war etwas lau und mein Gemüse war al kukidente (man hätte es mühelos auf der Felge lutschen können) zerkocht. Bedingt durch diese Pannen liess ich die Bemerkung fallen, dass man bei Restaurantsendungen für sowas auf die Nominierungsliste kommt. Offensichtlich wurde diese Bemerkung von einer Kellnerin aufgeschnappt, die sich im Anschluss mit großer Freundlichkeit und noch größerer Sorgfalt um uns bemühte. Mein Essen musste ich nicht bezahlen. Das sei ja das Mindeste, meinte die Kellnerin. Und so fiel das Trinkgeld trotz mittelmäßigen Essens großzügig aus. Sollte die Kellnerin diesen Beitrag lesen: nein, wir waren keine Restaurantkritiker, obwohl uns der Job sicher auch Spaß machen könnte - allerdings nur in Verhandlungspausen.

Kommentare:

Tobias Feltus hat gesagt…

Wäre ne denkbare Jobalternative und so schlecht war das Essen nicht, es hat zumindest satt gemacht.

Lustig war es außerdem, ich find es hat sich mal wieder gelohnt ;-)

Werner Siebers hat gesagt…

... und zwei der vier waren ja immerhin dabei! Den Dritten brauchte ich in Berlin und einer musste im Büro bleiben.